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Georgien

28.7.-10.8. 2012  green pdf

Reiseprogramm

GeorgienGeorgien, das Land des goldenen Vlieses - wer hat nicht schon von den Argonauten um Jason gehört, konnte jedoch ihr Reiseziel keinem heutigen Land zuordnen. Oder wer weiß eigentlich, an welchen Berg Prometheus gekettet wurde, weil er den Menschen das Feuer gebracht hatte.

Eingebettet zwischen dem Schwarzen Meer, dem Hohen und dem Kleinen Kaukasus bietet Georgien mit einer Größe von Bayern eine Vielzahl von Eindrücken an der Schwelle vom Okzident zum Orient, und das nur knapp 4 Stunden Flugzeit von Deutschland entfernt. Seit über 1600 Jahren ist das Christentum in Georgien heimisch und beschert uns unzählige architektonische Höhepunkte. Allerdings kommen Synagogen, Moscheen und die atemberaubende Natur samt ihren tierischen und menschlichen Bewohnern nicht zu kurz.

Wir besuchen nicht nur die aktuelle Hauptstadt Tbilisi mit ihren morbiden Holzhäusern, imposanten Sakralbauten, Schwefelbädern und Burgen, sondern auch die alte Hauptstadt Mzcheta mit der über 1400 Jahre alten Kreuzkirche hoch über der Stadt. Im Großen Kaukasus werden wir am Fuße des mehr als 5000 m hohen Kasbeg - das zum Thema Prometheus - unser Quartier aufschlagen.

Zurück in Tbilisi werden wir den Zug besteigen und nach einigen Stunden Fahrt Batumi, das „Havanna Georgiens“, erreichen. Mit Jeeps geht es weiter in den Kleinen Kaukasus und nach einem Besuch in Achalziche, dem angeblichen Geburtsort von Charles Aznavour, verweilen wir länger in der Höhlenstadt Wardsia an der Kura. Bakuriani erreichen wir nach abenteuerlicher Fahrt durch eine alte Vulkanlandschaft. Über Borjomi, der ehemaligen Sommerfrische der Zaren, fahren haben, zurück nach Tbilisi.


Wetter Tbilisi, Georgien:

KlarKlar -10 oC
Luftfeuchtigkeit: 80 %
Wind: NW mit 10 km/h
Do. -9 ⇒ 1 oC » Meist sonnig «
Fr. -7 ⇒ -1 oC » Meist sonnig «
Sa. -5 ⇒ 2 oC » Meist sonnig «


Fotogalerie Georgien

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Reiseverlauf

1. Tag / Anreise nach Tbilisi
Nach 4 Stunden Flug landen wir gegen 03:00 Uhr in Tbilisi. Der Transfer zum Hotel dauert etwa 30 Minuten. Am frühen Morgen checken wir in einem gemütlichen Mittelklassehotel im Herzen von Tbilisi ein. Übernachtung in Tbilisi.

2. Tag / Tbilisi
Spätes Frühstück, anschließend sammeln wir erste Eindrücke des georgischen Hauptstadtlebens. Nachmittags kleiner Stadtrundgang  mit  Altstadt, Kirchen, Parlament, Oper und dem Rustaveli-Boulevard. Zur Blauen Stunde Abendessen in einem Terrassenlokal mit herrlicher Aussicht auf die Stadt. Geplant ist ein Treffen mit dem georgischen Germanistik Professor Dr. Irakli Schurgulaia, der über sein Land erzählen wird. Übernachtung in Tbilisi.

3. Tag / Tbilisi und Mzcheta, die alte Hauptstadt
Nach dem Frühstück sehen wir uns weiter in Tbilisi um und besuchen  die Synagoge, die Narikala-Festung und die Schwefelbäder. Anschließend fahren nach Mzcheta, der alten Hauptstadt und dem religiösen Zentrum des Landes. Dort sind die Swetizchoveli Kathedrale (11. Jh.) und die Dschwari-Kirche (6.Jh.) von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Wir besuchen die Kathedrale und abends die hoch über der Stadt und dem Mtkwari- und Aragwi-Tal gebaute Dschwari-Kirche. Übernachtung in Tbilisi.

4. Tag / Über die alte Heerstraße in den Großen Kaukasus
Noch vor Sonnenaufgang geht es noch einmal zur Dschwari-Kirche. Entlang der alten Heerstraße geht die Fahrt mit dem Bus weiter in den Großen Kaukasus, zum Ort Kasbegi. Auf dem Weg dorthin besuchen wir die Festung von Ananuri am Fuße der Berge und überfahren den Kreuzpass (2.395 m). Dort befinden wir uns inmitten hochalpiner Landschaft, die eine Kulisse für eindrucksvolle Fotomotive bildet. Wir übernachten in Kasbegi in einem landestypischen 2-Sterne-Hotel.

5.Tag / Dreifaltigkeitskirche
Am frühen Morgen geht es zur 2.170 m hoch gelegenen Dreifaltigkeitskirche. Wir können den Kasbeg im ersten Morgenlicht fotografieren und bleiben den ganzen Tag in dieser Region, die eine Vielzahl an Pflanzenmotiven und Bergpanoramen bietet. Und wenn es die Zeit erlaubt, fahren wir in Richtung russischer Grenze durch die schroffe Darjal-Schlucht. Von dort aus wandern wir in ein Tal, entlang an Gletschern, Wasserfällen und einem kleinen Dorf. Übernachtung in Kasbegi.

6. Tag / Trusso-Tal   
Ausflug und Wanderung ins Trusso-Tal. Dort erwartet uns eine spektakuläre Landschaft: von der Eiszeit geprägte Täler, steile Hänge, Mineralquellen und malerische Dörfer mit ihren gut erhaltenen Wehrtürmen, die Zeugen der uralten Handelsrouten, die in diesem Tal verliefen, sind. Rückfahrt nach Tbilisi, mit wie immer spontanen Stops an fotogenen Punkten. Übernachtung in Tbilisi.

7. Tag / Zugfahrt nach Batumi
Mit dem Zug fahren wir ans Schwarze Meer. Unterwegs haben wir Zeit für Begegnungen mit den einheimischen Fahrgästen, sehen das quirlige Leben auf den Bahnhöfen und können mit etwas Glück dem Lokführer einen Besuch abstatten und durchfahren dabei abwechslungsreiche Landschaften. Übernachtung in Batumi.

8. Tag / Am Schwarzen Meer
Wer Lust hat, kann einen Ruhetag am Schwarzen Meer einlegen. Ansonsten lockt Batumi, das „Havanna Georgiens“, mit seiner Strandpromenade, dem Hafen, Gassen und Marktständen. Für die Available Light Fotografie bietet sich auch der noch aus sowjetischer Zeit stammende Vergnügungspark an. Übernachtung in Batumi.

9. Tag / Jeeptour in die Region Meskheti
Über eine teilweise recht abenteuerliche Straße geht es mit dem Jeep in den Kleinen Kaukasus. Unterwegs besichtigen wir zwei mittelalterliche Brücken über dem Fluß Adjariszkali: Dandalo und Purtio, machen einen Abstecher zur Kirche S`chalta und fahren kurz mit der Seilbahn in Chulo. Nach dem Überqueren eines mehr als 2.000 m hohen Passes, erreichen wir erst im Abendlicht Achalziche. Übernachtung in Achalziche.

10. Tag / Achalziche und Kuratal
Am Vormittag bietet sich ein weiteres Markterlebnis in Achalziche an. Nach dem Besuch der Burg, der Synagoge und dem sefardischen Friedhof fahren wir gen Süden. Die Strecke führt durch die malerische Flusslandschaft. Es erwarten uns die steile Schluchten der Kura, weite Täler mit Blumenwiesen, die Festung Chertwissi und die Höhlenstadt Wardzia aus dem 12. Jahrhundert, die mehreren Stockwerken hoch in den Fels hineingeschlagen wurde. Übernachtung in Aspindza.

11. Tag / Wardsia
Die Höhlenstadt Wardsia ist in eine bizarre, von den Osmanen entwaldete Landschaft eingebettet. Wir nehmen uns genug Zeit für diese Landschaft mit ihrer exotischen Flora und Fauna. In der Umgebung können wir eine weitere Höhlenanlage Wanis Kvabebi (ehem. Nonnenkloster) und/oder die Burgruine Tmogvi besichtigen. Und am Ende des Tages lockt zur Entspannung das örtliche, archaisch anmutende Schwefelbad. Übernachtung in Aspindza.

12. Tag / Jeepfahrt durchs Hochgebirge
Fernab aller Touristenrouten führt unsere Jeeptour durch eine beeindruckende Vulkanlandschaft vorbei an Apnia nach Bakuriani und wenn die Zeit trotz der viele „Fotohalte“ reicht, auch noch zum Hochgebirgssee Tabazkuri  mit seinem armenischen Fischerdorf. Übernachtung in Bakuriani.

13. Tag / Bakuriani und Borjomi
Am Vormittag gibt es die Möglichkeit zusammen mit den Einheimischen in der Schmalspurbahn durch die Bergwälder hinab, über eine von Gustave Eiffel konstruierte Stahlbrücke,nach Borjomi zu zuckeln, um dort im Kurpark oder am alten Bahnhof nach geeigneten Fotomotiven zu stöbern. Noch am frühen Nachmittag fahren wir in die Hauptstadt zurück, und es bleibt leider nur noch wenig Zeit für einen letzten Stadtbummel. Übernachtung in Tbilisi.

14. Tag / Rückflug. Nachttransfer zum Flughafen

Hinweise

Anforderungen / Reisecharakteristik
Reisen in einer kleinen Gruppe verstärkt den Kontakt zu Land und Leuten. Wir wollen uns Zeit lassen für geplante und ungeplante Begegnungen. Georgien ist ein Land vielfältiger Natur und jahrtausendealter Kultur. Gerade die gute Dosierung beider Aspekte, verbunden mit der Möglichkeit auch auf eigene Faust Entdeckungen zu machen, erhöht den Reiz der Reise. Die schlechten Straßenverhältnisse bedingen eine relativ langsame Fahrtgeschwindigkeit. Gerne legen wir unterwegs Pausen ein, um die Schönheit der abwechslungsreichen Landschaft und die vielen reizvollen Motive wahrzunehmen. Dabei nehmen wir uns auch gerne einmal Zeit für Gespräche mit den stets freundlichen und aufgeschlossenen Georgiern.
Wir bieten: Fachkundige Reiseleitung, tolle Motive, beste georgische Hausmannskost, und natürlich viel Spaß beim Fachsimpeln.
 
Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum zur Einreise nach Georgien, unabhängig vom Aufenthaltszweck. Notwendig ist ein Reisepass, der noch 6 Monate über das Rückflugdatum hinaus gültig ist.

Sicherheitshinweise
Georgien ist ein sicheres Reiseland. Einige Teile Georgiens (Abchasien, Südossetien) können nicht bereist werden.Diese Landesteile werden von der hier vorgestellten Reise nicht berührt. Dennoch sollten Sie die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes verfolgen.

Gesundheit und Impfungen
Für die Einreise nach Georgien sind keine Impfungen vorgeschrieben, dennoch sind vorsorglich Impfungen gegen Hepatitis, Polio, Diphtherie und Tetanus empfehlenswert.Ständig benötigte Medikamente und die übliche Reiseapotheke (Schmerz-, Durchfall-, Erkältungsmittel, Salben gegen Insektenstiche etc.) sollten mitgebracht werden.Das Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser verwendet werden. Wohingegen das Wasser aus den zahlreichen Quellen im Lande oft trinkbar ist.Leichte Erkrankungen können in Georgien behandelt werden. Operative Eingriffe sollten besser in Deutschland durchgeführt werden, da die Ausstattung der meisten georgischen Krankenhäuser mit Geräten, Verbrauchsgütern und Medikamenten unzureichend ist.Das Auswärtige Amt rät dringend, auf Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung zu achten.

Geld und Nebenkosten
Die Landeswährung ist seit 1994 der Lari (GEL). Die beliebtesten Währungen sind US-Dollar und der Euro, die man problemlos in Georgien umtauschen kann. Für die Fahrten in Landesinnere, besonders in die Bergregionen sollte man ausreichend Lari mitnehmen, weil die anderen Währungen dort nicht zu wechseln sind. Geld- und Kreditkarten werden bisher in den großen Hotels akzeptiert. Am beliebtesten sind VISA und Mastercard, unter den Traveller Schecks Thomas Cook und American Express. Einige Banken sind an das internationale Geldkartensystem angeschlossen und verfügen über Bankautomaten. Der Wechselkurs beträgt etwa 1 € = 2,53 Lari (Stand: 02.12.2009). Das Preisniveau in Georgien ist recht niedrig. Rechnen Sie bitte an Tagen mit Halbpension mit persönlichen Ausgaben von ca. 20 -30 Lari, je nachdem, ob und wie Sie zu Mittag essen wollen.

Versicherungen
Wir empfehlen den Abschluss einer Reise-Rücktrittskosten-Versicherung, sowie einer Auslandskrankenversicherung. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot von der Europäischen Reiseversicherung, unser Partner in Sachen Reiseschutz.

Fotofachliche Reiseleitung
Armin Schmolinske, arbeitet seit über 25 Jahren als Fotograf in der Bauer Media Group für namhafte, deutsche Zeitschriften. Seit der Wende schult er unter anderem die Mitarbeiter von Fotoredaktionen in Polen, Ukraine, Tschechien und China. Auf mehreren Reisen durch Georgien hat er einige der schönsten Plätze für gute Bilder ausgesucht.

Ausrüstung und Kleidung – Reise-Checkliste
In Georgien kleidet man sich konservativ und relativ elegant. Männer legen einen großen Wert auf ein tadelloses Aussehen. Frauen bedecken in Kirchen ihren Kopf mit einem Tuch oder Schal und tragen dort möglichst keine Hosen. Zu freizügige Kleidung wird vor allem in den Bergregionen als unangenehm empfunden.
Allgemein: Kopfbedeckung als Sonnenschutz, Sonnenbrille, Sonnenschutzmittel, Erfrischungstücher, Geld (bar in Euro), Pass mit einer noch währenden 6-monatigen Gültigkeit, Tasche, besser noch Tagesrucksack für Stadtspaziergänge, Strandgänge und kleine Wanderungen, Medikamente (Magentropfen, Aspirin, Pflaster, Traubenzucker, Autan-/Insektenspray), Internationales Adapterset, inkl. Handyaufladegerät, Taschenlampe.
Im Besonderen: Badetuch und Handtuch für das Schwarze Meer, Kopftuch für Frauen für die Besichtigung einer Kirche.
Kleidung: lange, bequeme Hosen, bzw. Röcke für tagsüber, T-Shirts, bzw. bequeme Hemden. Etwas schicker eKleidung (keine Krawatte etc.) für den Besuch der Restaurants. Badebekleidung, gemütliche Laufschuhe, feste Wanderschuhe, warme Strickjacke oder Pullover für die Abende, leichte Allwetterjacke (gut ist z.B. ein „Zwiebellook“ bestehend aus Vlies- und Regenjacke)

Unterkunft und Verpflegung
Einen Reiz dieser Reise machen sicher auch die sehr unterschiedlichen Unterkünfte aus. Im Landesinnern sind wir auch in Privatunterkünften bei Familien zu Gast. Georgische Häuser sind oft sehr groß. So können die privaten Gastgeber mehrere Zimmer anbieten. U.U. wird unsere Reisegruppe auch auf zwei benachbarte Häuser aufgeteilt. Die georgische Gastfreundschaft ist legendär. Sie werden sie garantiert bei Ihren Essen in den Privatunterkünften erleben, wo die Gastgeber Sie mit opulenten Mahlzeiten verwöhnen. In Bakuriani und Kutaisi ist die Gruppe in einem Familien-Hotel untergebracht. Dort verfügt jedes Zimmer über ein eigenes Bad. Unterwegs besteht auch immer wieder die Möglichkeit Verpflegung und Wasser einzukaufen oder aus den zahlreichen Quellen abzufüllen.

Transport
Die straßenbauliche Infrastruktur ist in Georgien z.T. noch sehr schlecht. Wir sind daher mit einer verhältnismäßig geringen durchschnittlichen Kilometerleistung unterwegs. Wir haben bei der Planung der Reise versucht, das Programm nicht mit zu vielen Tageskilometern zu überfrachten.Wir werden in einem modernen ca. 5 – 6 Jahre alten kleinen Bus oder in Jeeps unterwegs sein. Ganz neue Busse gibt es in Georgien kaum. Manchmal werden wir zwischendurch in eine Marschutka, einem landestypischen Minibus umsteigen, um schneller unterwegs zu sein.

Strom
Das Stromnetz arbeitet nach den gleichen Standards wie in Deutschland. Sie können flache zweipolige Stecker verwenden. Die Netzspannung liegt bei 220 Volt, die Frequenz bei 50 Hz. 
Für eventuell vorkommende Stromausfälle ist die Mitnahme einer Taschenlampe sinnvoll.

Post
Der internationale Postverkehr ist immer wieder unterbrochen, lange Verzögerungen sind die Regel. Sendungen per Einschreiben dauern zwar meist noch länger, gelten aber als sicherer. Briefe sollten am besten direkt bei zentralen Postämtern aufgegeben werden

Religion und Kultur
Georgien ist ein christlich orientiertes Land. In Legenden wird die Entstehung Georgiens mit der christlichen Schöpfungsgeschichte verbunden. Das Christentum wurde schon im Jahre 337 zur Staatsreligion erklärt. 75 % der Bevölkerung gehören der Georgischen orthodoxen Apostelkirche an. Sie genießt Verfassungsrang und muss keine Steuern zahlen. Patriarch der Kirche ist Ilia II. Am Unabhängigkeitstag steht er mit der Regierung auf dem Podium und segnet das Parlament zu Beginn der Legislaturperiode. Zugleich leben in Adscharien rund 376.000 Georgier, die unter osmanischer Herrschaft zum muslimischen Glauben konvertiert sind. 11 % der Einwohner Georgiens sind Muslime. 14 % verteilen sich auf die Religionsgemeinschaften der Armenier, Katholiken, Protestanten und Juden.In der Zeit der sowjetischen Herrschaft war die Ausübung jeglicher Religionen mit starken Beschwernissen verbunden.

Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 (= Moskauer Zeit). Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ +3 (Sommerzeit in Georgien = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) +3 Std.) Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer und im Winter jeweils +2 Std.

Sprache und Verständigung
Amtssprache ist Georgisch. Russisch wird ebenfalls gesprochen, daneben Armenisch und verschiedene Regionalsprachen wie Ossetanisch (Südossetien), Abcharisch und Assyrisch. Mit Englisch kommen Touristen normalerweise bei jungen Leuten gut zu recht.Häufig werden Sie auch Leute antreffen, die deutsch sprechen.

Klima
Aufgrund der bewegten Landschaftsstruktur Georgiens sind Aussagen zum Klima nicht pauschal zu treffen. Im Westen und Südwesten am Schwarzen Meer und im direkten Hinterland ist es feuchtwarm mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen von ca. 26°C. In den Höhenlagen des Landesinnern herrscht gemäßigtes Klima vor wie in Deutschland, in den Nächten kühlt es deutlich ab. Im Sommer kann es in der Hauptstadt Tbilisi heiß werden.

Trinkgelder
Da in Georgien das Einkommensniveau gering ist, freuen sich Führer, Hotelpersonal und Kellner über ein Trinkgeld.Bitte rechnen Sie je Person für die gesamte Reise mit ca. 50 Lari Trinkgeld für Führungen und Busfahrer. Nach Absprache kann das Geld am Reiseanfang von Ihrem Reiseleiter bzw. Ihrer Reiseleiterin eingesammelt und später an die jeweiligen Personen weitergegeben werden.

Essen und Trinken
In der georgischen Küche spielt das Fleisch eine große Rolle. Dazu kommt Fisch aus dem Schwarzen Meer oder den Flüssen und Seen der kaukasischen Berge. Georgische Gerichte unterscheiden sich in jeder Provinz geschmacklich voneinander. Auch manche Fische gibt es nur in einem einzigen Fluss. Man kann eine grobe Unterscheidung bezüglich der Regionen treffen: Westgeorgier mögen es recht pikant und bevorzugen Schweinefleisch, Ostgeorgier lieben es eher mild und essen Rind- bzw. Hammelfleisch.Ein weltweit berühmtes Fleischgericht ist unter seinem russischen Namen „Schaschlik“ bekannt geworden. Das wichtigste Getreide in Westgeorgien ist Mais, im Osten wird vor allem Weizen angebaut. Sehr verbreitet sind Gerichte mit Auberginen sowie aus grünen oder roten Bohnen (Lobio), die mit besonderen georgischen Gewürzen zubereitet sind.Einige Gerichte sind im gesamten Land verbreitet. So erhält man überall das Chatschapuri, eine Art Käsebrot das aus einem Hefe- oder Blätterteig aus Weizen und Käse besteht. Es schmeckt am besten, wenn es in der Pfanne gebacken ist. Beliebt und mit einiger Arbeit bei der Zubereitung verbunden sind Chinkali - Teigtaschen, gefüllt mit Hackfleisch, gehackten Zwiebeln, und mit ausreichend Pfeffer gewürzt und in heißem Wasser gekocht. Der Weinbau hat in Georgien eine Tradition, die Jahrtausende in die Vergangenheit zurückreicht. In Westgeorgien wird Wein ebenerdig in Plantagen angebaut, in Ostgeorgien eher auf den Berghängen. Entsprechend werden dort sehr viele verschiedene Weine gekeltert, die ihren eigenen Charakter haben. Berühmt ist Georgien auch für seine Mineralwässer aus Borjomi.In Georgien sollte es heißen „Trinken und Essen“. Getrunken wird vor allem Wein zum geselligen langandauernden Abendessen mit Gästen und dabei sollen die Gläser nach dem Toast des Tamadas und anderer Gäste möglichst ausgetrunken werden. Bier aus georgischer Produktion (Kasbegi) hat eine überraschend hohe Qualität, wird jedoch nicht zu Tisch getrunken, sondern eher zwischendurch. Sagt man ein Toast mit einem Bier, so soll immer das Gegenteil bewirkt werden.

Einkaufen und Souvenirs
Traditionelle Souvenirs aus Georgien sind Stricksachen (Pullover, Strümpfe), gehäkelte Mützen und Fellmützen. Diese werden vor allem an Souvenirständen entlang der Heerstrasse angeboten.Außerdem kann man kleine hand-gemalte Ikonen kaufen. Allerdings müssen wir da etwas nachfragen, da es diese Ikonen nicht an jeder Straßenecke gibt.Georgien ist ein Ursprungsland des Weines. Sie haben eine Auswahl unter vielen unterschiedlichen Rebsorten.

Reiseliteratur
Bakradse, Lascha: „Kauderwelsch, Georgisch Wort für Wort“ Reise Know-How Verlag, Bielefeld (November 2005); Friesen, Ute, und Würmli, Marcus: „KulturSchock Kaukasus“ von Reise Know-How Verlag Rump (November 2004) Kvastiani, Thea, u.a.: „Georgien entdecken“. Trescher Berlin (2005). Ausführlicher Kulturreiseführer über Land und Leute, Geschichte, Politik und Kultur mit einer Präsentation aller historischer Regionen Georgiens; Plunkett, Richard, und Masters, Tom: „Lonely Planet. Georgia, Armenia & Azerbaijan“ Lonely Planet Publications (Juli 2004)

Weiterführende Literatur und Romane
Dumas, Alexandre: „Gefährliche Reise durch den wilden Kaukasus“ 1858-1859. Weitbrecht. (1995)Eich, Clemens: „Aufzeichnungen aus Georgien“ Fisch S. (1999)Kaufmann, Rainer: „Kaukasus. Georgien, Armenien, Aserbaidschan“. Prestel (2000)Pleitgen, Fritz: „Durch den wilden Kaukasus“. Kiepheuer 2000 (TB 2002)Schewardnadse, Eduard: „Die Neue Seidenstraße“. Verkehrsweg ins 21. Jahrhundert. Econ (1999) WOSTOCK Special – Informationen aus dem Osten für den Westen. „Georgien – Land des Goldenen Vlieses“ (1 / 2005); WOSTOCK – Verlag, Am Comeniusplatz 5 in Berlin.

Leistung und Preis

Inklusive:

  • Flüge von Hamburg, Frankfurt, München über Prag nach Tbilisi und zurück Economy inkl. Steuern und Gebühren
  • Transfers und Fahrten in modernen Kleinbussen und/oder Jeeps
  • Zugfahrt von Tbilisi nach Batumi
  • 13 Übernachtungen inkl. Halbpension in Hotels und Pensionen
  • Eintrittsgelder und Fotoerlaubnis laut Programm
  • Deutschsprachige örtliche Reiseleitung
  • Intensive Betreuung durch FREIRAUM Fotoreferent(en)
  • Veranstalter-Sicherungsschein

Nicht enthalten:

  • Reiserücktrittskosten-Versicherung Wir arbeiten mit der Europäischen Reiseversicherung und vermitteln Ihnen gern RRV-, Auslandskranken- oder Gepäckversicherung in Zusammenhang mit unseren Reisen.

Wichtig:

  • gültiger Reisepass, der bei Reisebeginn mindestens noch 6 Monate gültig ist!

Teilnehmerzahl:

  • max. 12 Teilnehmer

Reisepreis pro Teilnehmer:

28.7.-10.8.2012
3.480,-- € - im DZ (EZ Zuschlag = 390,-- €)
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Änderungen vorbehalten


Teilnehmerbilder


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